Der menschliche Sensus nimmt anders und anderes wahr als technische Sensoren. Diese Differenz ist kein Defizit, sondern eine Ressource, gerade im Gesundheitswesen. Sie fordert dazu heraus, das Verhältnis von Messen und Ermessen, von Daten und Deutung, von technischer Präzision und professioneller Verantwortung neu zu klären.
Für einen interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch laden wir Forschende und Studierende, die sich mit Entwicklung, Einsatz oder Bewertung von Sensorik befassen, zur Einreichung von Beiträgen ein. Wir freuen uns auf Einreichungen aus technischen und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, wie z.B. Medizin- & Elektrotechnik, Informatik & KI, Medizin & Pflegewissenschaft, Philosophie, Psychologie, Soziologie oder Ethik.