Da Erfahrungen immer situiert sind, bedarf es eines reflexiven Prozesses, um die Situiertheit von Erfahrungen transparent zu machen und sich dazu verhalten zu können. Für eine erfahrungsbasierte Philosophie wie die Phänomenologie ebenso wie für feministische, interkulturelle und rassismuskritische Theorien wird gelten müssen, dass sich auch ihre eigene Praxis diesem Prinzip nicht entziehen kann, d.h. dass auch die philosophische Theorie- und Lektürearbeit situiert ist. Der Workshop experimentiert mit diesem Gedanken situierte Lektüren.
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