Parmenides und die philosophische Entdeckung der Sprache

Deadline: 01.09.2027

Der geplante Sammelband, der zugleich den Auftakt der Reihe „Metaphysik – Logos – Poiesis“ bildet, möchte sich der Bedeutung der Sprache in der Ontologie des Vorsokratikers Parmenides widmen und damit die für die weitere Ausarbeitung der Reihe konstitutive Verhältnisbestimmung bis zu ihren Anfängen zurückverfolgen. Während die Sprache in der ersten Generation der Vorsokratiker – zu nennen sind hier die klassischen milesischen Aufklärer Thales, Anaximander, Anaximenes und der Rhapsode Xenophanes – noch nicht als Grundlage, Mittel oder Hindernis philosophischer Theoriebildung in das Bewusstsein trat, lassen sich in Heraklits Fragmenten sprachkritische Erwägungen finden, die über die Erhebung des Logos zum Leitwort seines Denkens hinausreichen. Nähere Informationen können Sie bitte der beigefügten PDF-Datei entnehmen.

Abstracts (in deutscher Sprache) mit historisch oder systematisch orientierten Beitragsvorschlägen zu Parmenides‘ Philosophie (max. 500 Wörter) können bis zum 31.12.2026 an die folgenden Mail-Adressen gesendet werden:

moritzpretzsch@uni-kassel.de„>moritzpretzsch@uni-kassel.de
jan.kerkmann@philosophie.uni-freiburg.de„>jan.kerkmann@philosophie.uni-freiburg.de

Die entsprechenden Rückmeldungen für angenommene Beiträge erfolgen bis zum 15.01.2027. Die finalen Fassungen der Beiträge (max. 60.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen, Times New Roman, Zeilenabstand 1.5) sollen bis zum 01.09.2027 vorliegen. Der Sammelband wird Ende 2027 bei Springer Nature erscheinen.

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