Kants praktische Philosophie bleibt auch in der Gegenwart ein entscheidender Beitrag zur philosophischen Theoriebildung zu Fragen von Recht, Moral und Politik. Vor allem mit ihrer Betonung der menschlichen Autonomie und der Universalität praktischer Normen liefert Kants praktische Philosophie wichtige Anknüpfungspunkte für die kritische Reflexion individueller wie sozialer Praxis. Die Kant-Gesellschaft lädt daher zur Einreichung von Beiträgen für ein Panel zu Kants praktischer Philosophie im Rahmen der Tagung für Praktische Philosophie (24.–25.09.2026, Universität Passau) ein. Beiträge können sich mit Kants Moralphilosophie, mit seiner Rechtsphilosophie oder mit seiner politischen Philosophie beschäftigen. Die Beiträge können dabei sowohl philosophiehistorische Analysen als auch innovative Interpretationen von Kants praktischer Philosophie mit Blick auf aktuelle Probleme entwickeln. Wir freuen uns insbesondere über Einreichungen von Nachwuchswissenschaftler:innen.
Beiträge können sich beispielsweise mit folgenden Themenfeldern beschäftigen (aber auch andere Themen sind möglich):
Kants Moralphilosophie:
– Freiheit und Handlungstheorie
– Pflichten, ihre Begründung und Systematik
– Kants Tugendlehre
– Kants Moralphilosophie und heutige Probleme der Angewandten Ethik
Kants Rechtsphilosophie:
– das Verhältnis von Recht und Moral
– Privatrecht, insbesondere Eigentum
– Verbrechen und Strafe
– das kantische Recht und die Menschenrechte
– die Begründung des Staates und die Widerstandsproblematik
Kants politische Philosophie:
– Demokratie und Meinungsfreiheit
– Fortschritt und Geschichte
– Krieg und Frieden
– Kosmopolitismus und Migration
– Kants politische Philosophie im 21. Jahrhundert
Vorschläge (Titel + Abstract von max. 500 Worten) für Vorträge von max. 20 Minuten Dauer können bis zum 01.04.2026 an info@kant-gesellschaft.de„>info@kant-gesellschaft.de gesendet werden. Das Abstract darf keinen Hinweis auf den/die Autor:in enthalten.
Panel-Organisation: Martin Brecher (Universität Mannheim) und Margit Ruffing (Universität Mainz) im Auftrag der Kant-Gesellschaft