Die sechstägige Seminarwoche bringt zwei bedeutende philosophische Traditionen zusammen, die das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft eingehend untersucht haben: den Neukantianismus und die Phänomenologie. Beide Traditionen entstanden im Kontext deutscher Universitätsphilosophie und fanden bald darauf in Italien eine fruchtbare Weiterentwicklung, die bis heute anhält. Im Rahmen eines breiteren, nationenübergreifenden Gesprächs soll untersucht werden, wie diese Traditionen konzeptuelle Werkzeuge bereitstellen können, um die Frage der Individualität im gegenwärtigen Kontext zu bearbeiten.
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