Im Zwiespalt. Die aktuelle Relevanz von Georg Simmels Theorie des Konflikts/Facing discord. The current relevance of Georg Simmel’s theory of conflict

Deadline: 01.03.2026

Im Kontext der internationalen Tagung „Facing discord. The current relevance of Georg Simmel’s theory of conflict”, die mit Unterstützung der DFG sowie der Georg-Simmel-Gesellschaft vom 18.06. bis 20.06.2026 am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald stattfinden wird, laden wir zu einem Pre-Conference-Workshop zur aktuellen Relevanz von Georg Simmels Theorie des Konflikts ein.

Organisator*innen: Prof. Dr. Annika Schlitte (Universität Greifswald), Prof. Dr. Gerald Hartung (Bergische Universität Wuppertal), Dr. Tim-Florian Steinbach (Bergische Universität Wuppertal)

Die Tagung geht von dem Befund eines Auseinanderbrechens der Konsensgesellschaft aus, mit dem eine Delegitimierung diskursiver Praktiken und das Entstehen einer Gesellschaft im Widerstreit der sozialen, kulturellen und politischen Positionen einhergeht. Angeregt durch Georg Simmels Theorie des Konflikts soll danach gefragt werden, welche Strategien unsere Wissensdisziplinen bereitstellen, um einem Misstrauen in die Institutionen der Wissenschaft, des Rechts, der Politik u.a. zu begegnen. Dabei sollen theoretische Optionen freigelegt werden, welche eine Konfliktfähigkeit und Ambiguitätstoleranz beinhalten, die einer verbreiteten Haltung der Apathie ein Ethos des Nicht-Ausweichens vor und des Nicht-Wegsehens von Krisen- und Konfliktszenarien entgegensetzen.

Doktorand*innen und Master- bzw. Examenskandidat*innen der Philosophie und angrenzender Disziplinen sind dazu eingeladen, Vorschläge für Vorträge und Projektvorstellungen einzureichen, die sich entweder direkt mit Georg Simmels Theorie der modernen Gesellschaft befassen oder inspiriert von Simmel eine kritische Reflexion der gesellschaftlicher Debattenkultur, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Widersprüchen und Ambivalenzen anstreben.

Interessierte sind dazu eingeladen, bis zum 01. März ein Abstract (ca. 300 Wörter) für einen max. 20-minütigen Vortrag sowie eine Kurzbiographie (max. 150 Wörter) einzureichen. Abstracts und Vorträge können in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden, Deutschkenntnisse sind jedoch für die Teilnahme am Workshop erforderlich. Die Entscheidung über die Annahme der Beiträge wird Ende März mitgeteilt. Ein Zuschuss zu den Reisekosten kann bei Bedarf in Aussicht gestellt werden. Den erfolgreichen Bewerbern ist außerdem die Möglichkeit gegeben, an der anschließenden internationalen Tagung teilzunehmen.

Informationen

Beginn

18.06.2026

Ende

18.06.2026

Ort

Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

Veranstalter

Lehrstuhl für Ästhetik und Kulturphilosophie Universität Greifswald

E-Mail Veranstalter

annika.schlitte@uni-greifswald.de

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Call for Papers "Facing discord"
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