Emanuele Severino (1929–2020) gehört zu den eigenständigsten und zugleich radikalsten Denkern der europäischen Philosophie des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Sein Werk stellt einen der konsequentesten Versuche dar, die abendländische Metaphysik aus ihren eigenen Voraussetzungen heraus zu kritisieren und zugleich neu zu begründen. Im Zentrum seiner Philosophie steht die These von der Ewigkeit alles Seienden und die Diagnose des „Wahns des Werdens“, den Severino als Grundirrtum der gesamten westlichen Tradition seit Platon identifiziert.
Formale Vorgaben und Fristen
Abstract (max. 300 Zeichen):
Einreichung bis: 01. Juni 2026
Benachrichtigung über Annahme:
bis 15. Juni 2026
Vollständiger Beitrag:
Umfang: max. 60.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), Schrift: Times New Roman, Zeilenabstand: 1,5, Abgabefrist: 31. Dezember 2026
Einreichung
Abstracts und Beiträge sind per E-Mail einzureichen an:
jan.kerkmann@philosophie.uni-freiburg.de; moritzpretzsch@uni-kassel.de