Ende November wählte die Jugendorganisation der DGPhil (JDGPhil) mit Gabriela Morais de Souza und Tobias Stiebling zwei erfahrene Engagierte ins Sprecher:in-Amt.
Die neue Doppelspitze hat sich für 2026 zum Ziel gesetzt für die junge Philosophie-Community im deutschsprachigen Raum moderne und vernetzende Veranstaltungen und digitale Treffen anzubieten. So viel ist bereits klar: 2026 wird es eine große Einladung an alle jungen Philosophie-Interessierten geben, um sich an einem gut zu erreichenden Ort zu treffen, um bestehende Projekte weiter zu entwickeln, innovative Ideen umzusetzen und sich über den philosophischen Puls der Zeit auszutauschen.
Updates gibt es in der Jungen-DGPhil-Signalgruppe. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, schickt drei Sätze über sich mit seiner Handynummer an jungedgphil@gmail.com.
Der DGPhil-Vorstand gratuliert Gabriela Morais de Souza und Tobias Stiebling zu ihrer Wahl und wünscht ihnen wie der JDGPhil ein gutes Gelingen in den kommenden Vorhaben. Zugleich gilt unser Dank Lina Berthold, deren Mitwirken an der Vorbereitung des Treffens und an diesem Beitrag ein Teil des Geschehens war. 🎈
Gabriela Morais de Souza
- Ich habe dieses Jahr meinen Master in „Praktischer Philosophie der Wirtschaft und Umwelt“ in Kiel beendet. Meine Masterarbeit ging um die Ideologiekritik als immanente Kritik nach Rahel Jaeggi.
- Ich bin Mitglied bei der SWIP e.V. und habe mich schon während meines Studiums für den Abbau von Barrieren in der Bildung engagiert. Ich verfolge das Ziel, als Teil der Jungen DGPhil, Philosophie für junge Menschen zugänglich zu machen, weil ich davon überzeugt bin, dass kritisches und eigenständiges Denken bei jungen Menschen gefördert werden sollte und die Philosophie dazu in besonderem Maß beitragen kann.
- Ich möchte durch mein Engagement in der Jungen DGPhil im philosophischen Austausch bleiben. Es soll für mich mit einer Promotion weitergehen, danach sehe ich mich in der Lehre.
Tobias Stiebling
- Es ist mir seit langer Zeit ein Anliegen, die Tür zur Philosophie, für die ich seit dem Kindesalter brenne, für all jene zu öffnen, die bisher keinen Zugang zu dieser spannenden, unendlichen Welt des Wissens hatten, damit ihnen diese (für mich lebens-)wichtige Erfahrung nicht verwehrt bleibt, nur weil sie in der Schule nicht Religion abgewählt haben.
- Ich habe vor, mein Talent und meine Begeisterung für das (Mit-)Entwickeln, Planen, Organisieren und Durchführen verschiedener Projekte weiterhin dafür einzusetzen Vorhaben wie den Podcast voranzutreiben und neue große und kleine Ideen zu verwirklichen. Es ist mein Ziel, langfristig eine Menge junger Menschen dazu zu bewegen, sich Gedanken um den Menschen und die Welt, in der sie leben, zu machen und davon ebenso profitieren können wie ich es in meinem Leben tat.

