Am Institute for Medical Humanities des Universitätsklinikums Bonn ist für die Mitarbeit in dem wissenschaftstheoretisch-philosophischen Teilprojekt des vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbund-Forschungsprojekt „Neuronale Organoide: Wissenschaftstheoretische, ethische und rechtliche Implikationen alternativer, aus Stammzellen gewonnener 3D-Modelle“ (NAWiStem3D) zum 1. März 2026 die Stelle eines*einer Wissenschaftlichen Mitarbeiters bzw. Wissenschaftlichen Mitarbeiterin (m/w/d) für 3 Jahre (28.02.2029) in Vollzeit (38,5 Std./Woche) projektbefristet zu besetzen.
Das Forschungsprojekt untersucht die epistemischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen in Zusammenhang mit aus Stammzellen generierten dreidimensionalen Modellen des Gehirns, den sogenannten neuronalen Organoiden. Das an der Universität Bonn angesiedelte Teilprojekt befasst sich empirisch informiert mit den wissenschaftstheoretischen und medizin-philosophischen Aspekten der Systematisierung, Nomenklatur und Bewertung neuronaler Organoide. Im Fokus steht die Analyse der grundlegenden Annahmen gegenwärtiger Forschungspraxis sowie der zugrundeliegenden Konzeptualisierung von Krankheit, denen das Teilprojekt in ihrer epistemischen und ethischen Tragweite nachgeht. Auf diese Weise wird der Rahmen für die interdisziplinäre Arbeit der Teilprojekte gelegt. Das Teilprojekt wird von Frau Dr. med. Sarah Diner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Institute for Medical Humanities an der medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn, geleitet.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.medhum.uni-bonn.de/de/aktuelles.
Einzureichende Unterlagen (Motivationsschreiben, Tabellarischer Lebenslauf, Qualifizierungszeugnisse, Arbeitsprobe, Nachweise wissenschaftlicher Aktivitäten (falls vorhanden)) senden Sie bitte in einer PDF an Annett.Schmidt@ukbonn.de.