Workshop an der Universität Konstanz, 15. und 16. Mai 2026
Bischofsvilla (Otto-Adam-Straße 5, 78457 Konstanz)
Organisiert von Rico Gutschmidt (Fachbereich Philosophie, Universität Konstanz) in Kooperation mit der Fritz Thyssen Stiftung und dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKF)
Seit der Antike zielt die Philosophie nicht nur auf theoretische Einsicht, sondern auch auf persönliche Entwicklung und Transformation. Dabei geht es um ein neues Selbst- und Weltverhältnis, das sich etwa aus existenziellen Erfahrungen ergeben kann, die von der Beschäftigung mit philosophischen Problemen ausgelöst werden. Der Workshop untersucht aus verschiedenen Perspektiven die These, dass transformative philosophische Erfahrungen zu einem neuen Verständnis des philosophischen Problems, das die Erfahrung ausgelöst hat, führen können. Für eine solche Form erfahrungsmäßiger philosophischer Einsicht gibt es kein etabliertes Konzept, weshalb der epistemische Status transformativer philosophischer Erfahrung nicht geklärt ist. Die Philosophie scheint neben theoretischer Erkenntnis immer schon auch erfahrungsmäßige Einsichten zu vermitteln und auszulösen, ohne dass klar ist, worum es sich dabei genau handelt.
Mit Beiträgen von Gottfried Gabriel (Konstanz), Íngrid Vendrell Ferran (Marburg), Philipp Thomas (Weingarten), Lucilla Guidi (Potsdam/Neapel), Patricia Feise (Heidelberg), Rico Gutschmidt (Konstanz), Lars Leeten (Hildesheim), Eva Schürmann (Magdeburg), Veronika Reichl (Berlin), Tilman Borsche (Hildesheim)
Anmeldung bis zum 12. Mai per E-Mail: rico.gutschmidt@uni-konstanz.de„>rico.gutschmidt@uni-konstanz.de
Programm
https://www.philosophie.uni-konstanz.de/forschung/transformation-einsicht/