Programm:
Mittwoch, 29. Juli 2026
14:00 Begrüßung und Einführung
14:30 Helmut Heit (Weimar): Das Nietzsche-Archiv und die Rolle Nietzsches im NS
15:30 Johannes Steizinger (Hamilton): Von Kant zu Nietzsche. Alfred Baeumlers Hinwendung zum NS
16:30 Pause
17:00 Corinna Schubert (Weimar): Von Philosophie zu Ideologie. Die völkische Feministin Lenore Kühn als Nietzsche-Interpretin
18:15 Hans-Peter Kunisch (Berlin): Das Flimmern der Raubtierfelle. Rilke und der Faschismus (Öffentliche Lesung)
Donnerstag, 30. Juli 2026
9:30 Sebastian Bandelin (Jena): Deutscher Idealismus und deutsche Weltanschauung. Radikalisierungsdynamiken innerhalb der Jenaer Philosophie während des frühen 20. Jahrhunderts
10:30 Pause
11:00 Michael G. Festl (St. Gallen): Knapp daneben ist nicht immer vorbei. Ernst Jüngers „Zerstörung Zuerst“ und der Aufstieg des Nationalsozialismus
12:00 Henriikka Hannula (Genf): Ludwig Klages’ therapeutic genealogy and critique of modernity
13:00 Mittagspause
15:00 Matthias Schlossberger (Frankfurt/Oder): Gab es eine Philosophie des Nationalsozialismus? Der Fall Arnold Gehlen
16:00 Gideon Stiening (München): Vom ‚Begriff des Politischen‘ zu ‚Der Führer schützt das Recht‘. Carl Schmitts politische Anthropologie im Kontext
17:00 Pause
17:30 Herlinde Pauer-Studer (Wien): Erosionen des Vernunftrechts. Ein Blick auf Carl Schmitt, Ernst Forsthoff, Ernst Rudolf Huber und Karl Larenz
Freitag, 31. Juli 2026
9:30 Marion Heinz (Siegen): Recht und Staat in Heideggers „seinsgeschichtlichem“ Denken der 30er Jahre
10:30 Pause
11:00 Werner Konitzer (Frankfurt/Oder): Julius Ebbinghaus und das Thema der nationalsozialistischen Moral.
12:00 David Palme (Heidelberg): Die Philosophie des Kriegs und der „Kriegseinsatz“ der Philosophie.
13:00 Abschlussdiskussion