Nantes Université und das Labor „Centre atlantique de Philosophie “ laden Sie zum 18. biennalen internationalen Kongress der Max-Scheler-Gesellschaft ein.
Ziel dieses Kongresses ist es, die Beziehungen zwischen Max Schelers Denken und der Kritischen Theorie anhand der folgenden Schwerpunkte zu untersuchen:
1. Historische und institutionelle Beziehungen.
2. Thematische Beziehungen: Kritik der Moderne. Unterthema 1: Kritik der instrumentellen Rationalität / des Herrschaftswissens. Kritik der Herrschaft über die äußere und innere Natur. Bezug zur Psychoanalyse. Unterthema 2: Kritik der sozialen Ausbeutungsverhältnisse: Ausbeutung und Herrschaft der Menschen untereinander in der Kritischen Theorie, Selbstausbeutung bei Scheler. Status und Wert der Arbeit in der modernen Gesellschaft. Unterthema 3 : Scheler’sche Phänomenologie versus immanente Kritik ». Verhältnis zur Metaphysik ; verschiedene Fassungen der Unterscheidung zwischen „normativ“ und „deskriptiv“. Unterthema 4: Philosophische Anthropologie und Kritische Theorie.
3. Begriffliches Erbe: Unterthema 1: Ressentiment und Anerkennung. Unterthema 2: Beziehung der verschiedenen Generationen und Epochen der Frankfurter Schule zu Scheler: a) Sind diese Beziehungen für die jüngere Schule und für die klassische Schule von gleicher Bedeutung? b) Sind sie insofern ähnlich, als sie dieselben Themen und Begriffe behandeln? Unterthema 3: Kritische Anwendungen der Scheler’schen Phänomenologie in verschiedenen kulturellen Kontexten (außerhalb der Frankfurter Schule).
Organisationskomitee:
Agnès Grivaux (Nantes Université, CAPhi); Patrick Lang (Nantes Université, Präsident der Max-Scheler-Gesellschaft e.V.); Matthias Schloßberger (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder, Vize- Präsident der Max-Scheler-Gesellschaft e.V.); Evrim Kutlu (Universität zu Köln, Geschäftsführerin der Max-Scheler-Gesellschaft e.V.)
Weitere Infos unter: https://scheler-th-crit.sciencesconf.org/?forward-action=index&forward-controller=index&lang=en