Internationale Fachtagung unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Gerald Hartung (Wuppertal), Prof. Dr. Annika Schlitte (Greifswald) und Dr. Tim-Florian Steinbach (Wuppertal)
Die internationale Tagung geht von dem Befund eines Auseinanderbrechens der Konsensgesellschaft aus, das mit einer Delegitimierung diskursiver Praktiken und dem Entstehen einer Gesellschaft im Widerstreit sozialer, kultureller und politischer Positionen einhergeht. Angeregt durch Georg Simmels Theorie des Konflikts wird gefragt, welche Strategien die Wissensdisziplinen bereitstellen, um einem wachsenden Misstrauen gegenüber den Institutionen der Wissenschaft, des Rechts und der Politik zu begegnen. Dabei sollen theoretische Optionen freigelegt werden, die Konfliktfähigkeit und Ambiguitätstoleranz stärken und einer verbreiteten Haltung der Apathie ein Ethos des Nicht-Ausweichens vor sowie des Nicht-Wegsehens von Krisen- und Konfliktszenarien entgegensetzen.
Referent*innen/Mitwirkende: STEFANIE AVERBECK-LIETZ (Greifswald), ARTHUR OLIVEIRA BUENO (Passau) GREGOR FITZI (Frankfurt an der Oder / Florenz), MARIE-LUISA FRICK (Innsbruck) AUSTIN HARRINGTON (Leeds), GERALD HARTUNG (Wuppertal) ROMY JASTER (Berlin) MARIA-SIBYLLA LOTTER (Bochum), VINCENZO MELE (Pisa) ANNIKA SCHLITTE (Greifswald) JOHANNES STEIZINGER (Hamilton), TIM-FLORIAN STEINBACH (Wuppertal) DENIS THOUARD (Paris) STEPHAN RIXEN (Köln)
Die Tagung wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach–Stiftung, Essen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn, und der Georg-Simmel-Gesellschaft e.V.
Informationen und Anmeldung unter: https://www.wiko-greifswald.de/im-zwiespalt/