Interdisziplinäre Forschungstagung
Sterben und Tod haben ihre eigene Zeit, eine besondere Zeitlichkeit. Die alte Frau stirbt nach einem langen und erfüllten Leben, ein Kind immer zu früh. Wer Sterbehilfe in Anspruch nimmt, setzt den Moment seines Ablebens selbst fest, während andere Menschen auf viele weitere Tagen mit ihren Liebsten hoffen. Das Leben ist vergänglich, unsere Zeit auf Erden verrinnt, eines Tages endet sie.
Mit Blick auf das Lebensende werden die Zeit-Dimensionen des Daseins in eigentümlicher Weise bedeutsam. Die interdisziplinäre Forschungstagung will den temporalen Aspekten des Lebensendes und den Zeitdimensionen von Sterben und Tod auf den Grund gehen. Zur Diskussion stehen unter anderem die folgenden Fragen: Gibt es einen idealen Zeitpunkt des Ablebens? In welcher Weise werden Zeitaspekte von Sterbehilfe in der Literatur aufgegriffen? Was passiert mit der Zeit, wenn der Tod zu früh kommt? Oder das Sterben sich hinzieht, etwa bei einer Demenz?
Veranstalter: Institut für Sozialethik, Universität Zürich
Weitere Informationen
https://www.ethik.uzh.ch/de/ise/veranstaltungen/2026/Zeit-des-Sterbens.html
Anmeldung
https://www.asae.uzh.ch/static/machform/view.php?id=54851