ÜBER DAS TRÖSTENDE
ANNÄHERUNGEN AN DIE TROSTBEDÜRFTIGKEIT DES MENSCHEN
8. Freiburger Symposium zu Grundfragen des Menschseins in der Medizin
8. und 9. Mai 2026, Aula der Universität Freiburg
Veranstalter:
Universität Freiburg, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Prof. Dr. Giovanni Maio M.A.
Die Medizin hat es unweigerlich mit Krisensituationen wie auch mit Leid- und Verlusterfahrungen zu tun. Menschen dabei zu helfen, eine Krise zu bewältigen, ist Kernauftrag der Medizin. Dieses Helfen aber stößt immer wieder an Grenzen und wirft in den Momenten die Frage nach dem Tröstenden auf. Die Frage, was das Tröstende überhaupt ist, erhebt sich in ihrer Dringlichkeit, sobald sich die Trostbedürftigkeit des Menschen in ihren verschiedenen Facetten artikuliert.
Echter Trost ist daher ein anspruchsvolles Anliegen, das nicht leicht zu erfüllen ist.
Was macht das Tröstende aus und wie ist Trost von Vertröstung zu unterscheiden? Was lässt sich tun, wenn Menschen sich in Situationen der Trostbedürftigkeit befinden und man den Impuls verspürt, ihnen Beistand zu schenken? Wie kann man Menschen, die sich an der Grenze zur Untröstlichkeit trostverweigernd zeigen, aufrichtig begegnen? Das Symposium wird dem Tröstenden nachspüren und die verschiedenen Disziplinen, welche die Suche nach Antwortmöglichkeiten auf das Tröstende verbindet, im Interesse einer Medizin für den ganzen Menschen zusammenführen.
Anmeldung:
Ulrike Florian
E-Mail: sekretariat@egm.uni-freiburg.de
Tel: +49 (0)761 / 203-5033 (Mo-Fr 09:00-12:30 Uhr)
Das Symposium richtet sich sowohl an ExpertInnen der Fachgruppen als auch an die breite Öffentlichkeit.
Weitere Informationen unter: http://menschsein-medizin.uni-freiburg.de