Philosophie und Öffentlichkeit

Die Arbeitsgemeinschaft »Philosophie in globaler Perspektive« wurde 2018 gegründet. Sie geht aus der früheren AG «Asiatische Philosophie» hervor, weitet deren Blickwinkel aber auf die Philosophie in anderen Weltregionen – wie Afrika, Lateinamerika und die arabisch- sowie persischsprachige Welt – aus. Mit dieser Neuausrichtung tragen wir den Herausforderungen Rechnung, welche die enger werdenden weltweiten Verflechtungen an die Philosophie herantragen.

Das Leuchtturmprojekt der AG ist das Netzportal PhilPublica. Dort werden seit Anfang 2021 Beiträge akademischer Philosoph:innen, die in deutschsprachigen Publikumsmedien erschienen sind, gesammelt. Es entsteht ein wachsendes virtuelles Archiv publizierter Philosophie, das auf Schlagworte und Namen durchsuchbar ist. Bis Ende 2023 ist PhilPublica auf 1.600 Beiträge angewachsen. Über einen abonnierbaren Newsletter können Interessierte sich automatisiert darüber informieren lassen, was auf PhilPublica erschienen ist.
Weiterhin stellt das Portal Personen hinter den Publikationen vor: In der Reihe »Was ich noch sagen wollte«, der bislang einzigen Rubrik mit selbstproduziertem Inhalt, erscheinen fortlaufend Interviews mit publizistisch aktiven akademischen Philosoph:innen. Anlässlich des 50. Interviews ist eine Jubiläumsausgabe erschienen.
Außerdem stellt PhilPublical Werkstattwissen zur Philosophiekommunikation zur Verfügung und bietet ein Verzeichnis von Publikationskanälen, Formaten, Ansprechpartner:innen und Links.

Schließlich organisiert die AG »Philosophie und Öffentlichkeit« einmal jährlich einen Workshop, auf denen akademische Philosoph:innen unter professioneller Anleitung Kompetenzen zur öffentlichen Vermittlung philosophischer Inhalte erwerben können.

Romy Jaster

Prof. Dr.
Geert Keil

Prof. Dr.
Markus Schrenk

Prof. Dr.
Eva Weber-Guskar

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