UNESCO-Welttag der Philosophie 2011

 

17. November 2011

Veranstaltungen in alphabetischer Reihenfolge der Veranstaltungsorte:

 


National:

Aachen

Am Einhard-Gymnasium wird der Welttag der Philosophie zum dritten Mal nach 2007 und 2010 begangen. Organisiert von einer Philosophie-AG steht die jahrgangsübergreifende Begegnung zwischen älteren und jüngeren Schülerinnen und Schülern im Mittelpunkt: Thema ist 2011 die Frage nach globaler Gerechtigkeit, ausgehend von Amartya Sens Idee, dass sich der Westen durch den Osten zu einer lebensnahen Gerechtigkeitsauffassung inspirieren lassen sollte. Im Schultrakt „Haus am See“ werden auf der Lerntheke einer „Großen Globalen ‚Gemeinschafts-Küche‘“ Lernstationen angeboten.

Das Philosophische Institut der RWTH Aachen lädt am Welttag zwischen 18 und 20 Uhr zu einer Veranstaltung ein. Schauplatz ist die Pausenhalle des Instituts in der Eilfschornsteinstraße 16.

Bad Schwalbach

Unter dem Titel Was macht den Menschen zum Menschen? sind am Welttag der Philosophie an der Nikolaus-August-Otto Schule von 9.00 bis 14.00 Uhr Schüler, Eltern, Lehrer, Universitätsprofessoren, Studenten und alle Interessierte eingeladen, sich mit einem Spektrum an philosophischen Themen zu beschäftigen.

Berlin

Im Umfeld des Welttags der Philosophie richtet der Internationale interdisziplinäre Arbeitskreis für philosophische Reflexion zur Feier seines 15-jährigen Bestehens eine Veranstaltungsreihe zum Thema Freiheit und Reflexion aus. Den Auftakt am 18.11. bilden eine Filmvorführung und ein Gespräch mit dem Regisseur Michael Klier über "Die Unschuld der Bilder". Am 19.11. findet eine Festveranstaltung mit Vorträgen von Prof. Dr. Heinrich Hüni, Dr. Soraya Nour, Dr. Rainer Guldin, Susann Köppl und Dr. Frauke A. Kurbacher statt. Am 20.11. wird das Thema von Babara Eitel, Ronald Schwarzbeck, Ruppe Kosselleck und Susanne von Bülow künstlerisch aufgegriffen. Nähere Informationen unter http://www.iiaphr.eu

Im Religionsphilosophischen Salon Berlin wird am Freitag, 18.11., ab 19 Uhr im Café Antikflair, Grunewaldstr. 10 in Berlin-Schöneberg das Thema Geben wir der Vernunft noch eine Chance? Philosophie als "Lebenshilfe" in einer Welt voller Unvernunft diskutiert. Das einführende Statement hält die Philosophin Dr. Petra von Morstein, Berlin. Anmeldung bitte an christian.modehn[at]berlin.de. Mehr Informationen unter http://www.religionsphilosophischer-salon.de

Bornheim

Die Volkshochschule Bornheim/Alfter bietet am Welttag der Philosophie zwischen 19.30 und 21.00 Uhr unter dem Titel Das Glück des Menschen ist nicht lila mit Prof. Hans-Joachim Pieper eine Veranstaltung mit philosophischen Überlegungen zum Zusammenhang von Freiheit und Glück an. Nach einem Überblick über die wichtigsten Glücksvorstellungen aus der Geschichte geht der Dozent in seinem Vortrag vor allem zwei Überlegungen nach. Zum Einen der Frage nach der Zeitlichkeit, dem Zeiterleben in den verschiedenen Formen des Glücks. Zum Anderen der Frage: Wie weit sind wir selber 'unsres Glückes Schmied'? Die Veranstaltung im VHS-Gebäude am Alten Weiher 2 in Roisdorf ist kostenfrei. Die VHS bittet um eine freiwillige Spende. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bremen

Am 18. November zwischen 14 und 18 Uhr ist das Motto einer Veranstaltung des Instituts für Philosophie der Universität Bremen Instrumentalisierung und Würde. Wann instrumentalisiert man einen Menschen in einer mit der Menschenwürde unvereinbaren Weise? Kann man sich selbst so verhalten, dass man seine eigene Würde verletzt? Im Haus der Wissenschaft halten die Philosophen Peter Schaber aus Zürich, Georg Lohmann aus Magdeburg, Dietmar Hübner aus Hannover und der Rechtswissenschaftler Uli Rühl aus Bremen Vorträge und diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Hagen

Die Humanitäre Intervention als Fall des Gerechten Krieges? Symposium zum UNESCO-Welttag der Philosophie Donnerstag, 17. November 2011, 9:00 - 17:00 Uhr FernUniversität in Hagen, Ellipse, TGZ Seit 2002 feiert die UNESCO jedes Jahr den Tag der Philosophie am dritten Donnerstag im November. Die UNESCO-General- konferenz 2005 erhob diesen Tag in den Rang eines offiziellen Welttags. Die Resolution 33C/Res. 37 erinnert daran, „dass Philosophie als Disziplin zum kritischen und unabhängigen Denken ermutigt und auf ein besseres Verständnis der Welt hinwirken und Toleranz und Frieden fördern kann“. „Philosophische Analyse und Reflexion sind eng verknüpft mit der Schaffung und der Bewahrung von Frieden, dem Kernauftrag der UNESCO. Die UNESCO-Verfassung erklärt, dass Frieden 'in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden' muss. Philosophie ist für die UNESCO in mehrfachem Sinne 'eine Schule der Freiheit': sie entwickelt die intellektuellen Voraussetzungen für den ange- messenen Umgang mit Begriffen wie Gerechtigkeit, Würde und Freiheit, bildet die Fähigkeit zu unabhängigem Denken und Urteilen, schärft die Fertigkeit, die Welt und ihre Heraus- forderungen zu verstehen und zu hinterfragen und fördert das Nachdenken über Werte und Normen. Philosophie soll und kann den Menschen mündig werden lassen, soll und kann also Aufklärung im klassischen Sinne sein. Deshalb ruft die UNESCO die Philosophie auf, sich noch stärker mit aktuellen globalen Fragen zu beschäftigen und dazu beizutragen, diese Probleme im Hinblick auf Menschenwürde und -rechte, Gerechtigkeit, Demokratie, Freiheit und Nachhaltigkeit lösen zu helfen.“ Aus dem Aufruf der UNESCO zum Welttag der Philosophie 2008.
Unter http://www.fernuni-hagen.de/videostreaming/ksw/philosophie/20111117.shtml ist ein Live-Stream des Symposiums vorgesehen.
Programm

Hannover

Vortrag von PD Dr. Eike Bohlken zur Verantwortung der Eliten in der Ausstellung "Begriffe werden Bilder" von Jürgen Mau am 17.11. (Welttag der Philosophie)

Vom 16.11.-18.12.2011 ist im Rahmen des Jahresprogramms "Support" von hub:kunst.diskurs in der Eisfabrik Hannover die Ausstellung Begriffe werden Bilder des Brandenburger Konzeptkünstlers Jürgen Mau zu sehen. Mau hat mit Porträts, Zitaten, Collagen und Fotografien auf das Buch "Die Verantwortung der Eliten. Eine Theorie der Gemeinwohlpflichten" von fiph-Mitarbeiter Eike Bohlken geantwortet. Am Donnerstag, den 17.11., einen Tag nach der Vernissage, wird Bohlken um 20:00 Uhr im Ausstellungsraum zentrale Thesen seines Buches vorstellen und anschließend mit Jürgen Mau, Kurator Thomas Kaestle und dem Publikum diskutieren. Ort: Eisfabrik (Blaue Halle), Seilerstraße 15d, 30171 Hannover.

Ingelheim

Das Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim und die Hildegardisschule Bingen beteiligen sich erneut mit einer gemeinsamen Veranstaltung am Welttag der Philosophie. Der Projekttag von 11.30 bis 16 Uhr steht unter dem Motto das nachdenken über das sprechen - das sprechen über das nachdenken. In AGs werden den SchülerInnen zunächst anhand von Zitaten verschiedene Zugänge zur Sprachphilosophie eröffnet. In Kleingruppen betrachten sie diese dann anhand philosophischer und literarischer Texte. Anschließend werden in Präsentationen, z.B. in der Form von Spielszenen, Plakaten, Comics, Gedichten, Songs, die Ergebnisse dargestellt. Zuletzt werden gemeinsam alle präsentierten Aspekte der Sprachphilosophie noch einmal reflektiert und diskutiert.

Iserlohn

Im Fanny-van-Hees-Saal der Volkshochschule im Stadtbahnhof lädt Psychologie-Prof. em. Helge Paulus am 17. November von 10.00 bis 11.30 Uhr zum Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Das Thema ist Toleranz und Akzeptanz - Über die Funktion der Wahrnehmung für die menschliche Persönlichkeit. Die Teilnahme kostet 8 Euro, Anmeldung ist erforderlich bis zum 3. November.

Kaiserslautern

Fachgebiet Philosophie der TU Kaiserslautern 17. November 2011 Gebäude 57/Rotunde Die UNESCO hat den Welttag der Philosophie für den dritten Donnerstag im November ausgerufen. Er soll zeigen, dass die Philosophie eine unerlässliche Ergänzung zum Fakten- und Methodenlernen und eine entscheidende Grundlage für alle anderen Wissenschaften darstellt. Die UNESCO unterstreicht mit diesem Welttag die Sonderstellung der Philosophie unter allen Disziplinen, da selbst die anerkanntesten empirischen Ergebnisse sich nicht einordnen lassen ohne die Fähigkeit zu deren Bewertung, kritischen Einordnung und Deutung – mithin nicht ohne philosophische Reflexion. Die UNESCO verbindet mit der Ausrufung dieses Welttags zugleich aber auch die Anliegen, die Relevanz der Philosophie für die Gesellschaft auszuweisen und ein Verständnis von Philosophie zu vermitteln, welches für jede Bürgerin und jeden Bürger die Fähigkeit zu kritischem, kreativem und unabhängigem Denken sowie zu rationalem, offenem und freiem Diskurs zu befördern vermag. Das Fachgebiet Philosophie an der TU Kaiserslautern greift das Anliegen der UNESCO auf und nimmt den Welttag der Philosophie zum Anlass, philosophische Fragen mit einer interessierten Öffentlichkeit zu diskutieren. Zum Dialog eingeladen sind alle, die an kritischen Fragen interessiert sind. Am Welttag der Philosophie, Donnerstag, dem 17. November 2011, lädt das Fachgebiet Philosophie der TU Kaiserslautern, Gebäude 57/Rotunde zu den folgenden Veranstaltungen ein: Programm: 16.00 Uhr Philosophie im Gespräch  Ein interdisziplinäres Angebot nicht nur für Wissenschaftlerinnen und  Wissenschaftler: Romy Albrecht, Sören Roterberg, Florian Tüg, Fachgebiet Philosophie 17.00 Uhr Round-Table-Diskussion: Wirtschaft und Ethik   Prof. Dr. Wolfgang Neuser, Fachgebiet Philosophie  Prof. Dr. Klaus Wiegerling, Fachgebiet Philosophie  Prof. Dr. Volker Lingnau, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften  Prof. Dr. Michael Hassemer, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Moderation: Dr. Wolfgang Lenski, stellvertretender Leiter der Dokumentationsstelle Logik an der TU 18.00 Uhr Round-Table-Diskussion: Sport und Ethik  Prof. Dr. Wolfgang Neuser, Fachgebiet Philosophie  Prof. Dr. Arne Güllich, Fachgebiet Sportwissenschaft  Prof. Dr. Norbert Müller, Fachgebiet Sportwissenschaft Moderation: Dr. Wolfgang Lenski, stellvertretender Leiter der Dokumentationsstelle Logik an der TU 20.00 Uhr Virtualität und Erkenntnis: Wie verlässlich ist das WWW?  Philosophische Betrachtungen. Impulsreferate von Prof. Dr. Klaus Wiegerling und Dr. Wolfgang Lenski, mit anschließender Diskussion.

Karlsruhe

„Unsere lieben Diktatoren“ – Zum Umgang zwischen Umarmung und Einmarsch. Diskussionsveranstaltung mit drei Impulsvorträgen. Zwischenzeitlich sind die Stimmen in manchen Bunkern, Erdlöchern und Abwässerröhren verstummt: Saddam Hussein und Muammar al Gaddafi sind nicht mehr unter uns. Ben Ali ist ins Exil geflüchtet. Hosni Mubarak schweigt sich im Gerichtssaal aus. Nichtsdestoweniger geht der Kampf um Freiheit für viele Unterdrückte schmerzhaft weiter. Zugleich hat sich gezeigt, dass die Menschen in vielen arabischen Ländern unter Bezahlung eines hohen Blutzolls erfolgreich waren, die Freiheit mit eigenen Händen zu erkämpfen. Dabei haben sie nach Jahrzehnten der Repression bei ihren Aufständen auf die westlichen Werte der Menschenrechte, des Rechts und der Moral rekurriert.Die „beschleunigte Ereignisdichte“ in der arabischen Welt hat zugleich den Westen kalt erwischt und seine Politik zu den revoltierenden Völkern in ihren Grundsäulen erschüttert. Gestern stand man noch auf Du und Du mit den grausamsten Potentaten, heute schon muss man den mittlerweile die Regierung stellenden Aufständigen der geschundenen Völker erklären, warum man ihre Peiniger hofiert hat – trotz deren allseits bekannten Gräueltaten. Nicht von ungefähr reagiert Europa äußerst zögerlich auf die arabischen Revolutionen, denn die europäischen Regierungen müssen delikaterweise ihre Beziehungen zu diesen Staaten neu ausrichten, deren Regierungsverbrecher sie einst so schamlos umgarnten. Zeit und Ort: Donnerstag, 17. November 2011, 19 Uhr, in der Lobby des Instituts für Philosophie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Kollegium am Schloss, Geb. 20.12. Der Eintritt ist frei.

Köln

Prof. Wolfgang Schneider referiert am 17. November im Hörsaal V der Universität (Albertus-Magnus-Platz) um 19.30 Uhr zum Thema Noli me tangere (Berühre mich nicht) – Jugend zwischen Determination und Freiheit. Keine andere Generation setzt sich so sehr mit dem Verhältnis von Determination und Freiheit auseinander wie die Jugend. Keine Generation ist so beseelt von Hoffnung auf Zukunft und damit Freiheit. Doch diese Hoffnung auf Freiheit birgt die Gefahr, ein mögliches Opfer derer zu werden, die im Namen von Freiheit Unfreiheit verordnen. Deshalb greift der philosophische Diskurs um die Antinomie von Freiheit und Notwendigkeit zu kurz. Er müsste ergänzt werden durch den lebenswichtigen Diskurs von Freiheit, vermeintlicher Freiheit und Determination.

Am 20. November um 11.00 Uhr im Café Libresso, Fleischmengergasse 9, hält Rita Molzberger zum Thema Denken im Überflug. Über Wahrnehmung, Wissenschaft und Kunst bei Maurice Merleau-Ponty einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Fragen wie "Wie hängen menschliches Dasein und umgebende Welt zusammen?", "Wie ist das Subjekt verfasst?" und "Auf welche Weise und an welchem 'Ort' findet Erkenntnis statt?" beschäftigen Maurice Merleau-Ponty (1908-1961), der, die Überlegungen Husserls und Heideggers einbeziehend und weiterdenkend, mit seinen Werken Die Struktur des Verhaltens und Phänomenologie der Wahrnehmung neue Antworten vorschlägt. Es wird ein Teilnahmebeitrag von 3 Euro erhoben.

Ludwigshafen

Im Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63, wird der Welttag der Philosophie zum Denktag. Ein Workshop von Dr. Francesca Vidal (Universität Koblenz-Landau, Anmeldung unter vidal(at)uni-landau.de) regt zwischen 9.30 und 15.30 Uhr zum Nachdenken über Ethik, Selbstbestimmtheit, Glaubwürdigkeit und mediale Kommunikation an. Ab 13 Uhr gibt es zu jeder vollen Stunde Führungen mit Denksport und philosophischen Minuten. Um 19 Uhr steht ein moderiertes Podiumsgespräch mit der Schriftstellerin Juli Zeh und dem Wiener Philosophen Prof. Dr. Robert Pfaller unter dem Motto Vom Nutzen und Nachteil des Denkens für das Leben auf dem Programm. Der Eintritt zum offenen Tagesprogramm ist frei, Karten für die Abendveranstaltung kosten 8, ermäßigt 4 Euro.

Mannheim

Unter dem Motto Was ist und wie geht das: "Philosophieren"? berichtet Anton Schmitt, M.A., der seit über 30 Jahren Philosophie praktiziert, in der Mannheimer Abendakademie und vhs (U 1, 16-19) zwischen 19.30 und 21 Uhr aus seinen eigenen Erfahrungen und schlägt dabei die Brücke zu den Stellungnahmen großer Philosophen unter besonderer Berücksichtigung der Angaben von Kant zu dem, was Philosophie ist, wie das geht und was einen Philosophen ausmacht. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Am Samstag, den 19.11, gibt es von 15 bis 19.30 Uhr an der Mannheimer Abendakademie außerdem ein buntes Programm, gestaltet von Dozent/-innen und Teilnehmer/-innen von Philosophie-Seminaren: Vorträge, Gespräche, Videovorführungen, Lesungen, Musik etc. Programm

Münster

Im Rahmen des UNESCO-Welttags der Philosophie laden das Philosophische Seminar, die Volkshochschule Münster und das Centrum für Bioethik am 17. November von 16 bis 18 Uhr zum Vortrag Emotionen, existentielle Gefühle und deren Regulation ein. Referent ist Prof. Dr. Achim Stephan. Die Veranstaltung findet im Hörsaal H4, Hindenburgplatz 10-12 statt. Plakat

Nürnberg

Die gemeinnützige turmdersinne GmbH bietet zum Welttag von 19.30 bis 21.15 Uhr im Nicolaus-Copernicus-Planetarium eine Veranstaltung in der Reihe Geist im Turm an. Prof. Peter Mittelstaedt von der Universität Köln wird im Gespräch mit Dipl.-Physiker Helmut Fink Das Weltbild der modernen Physik vorstellen. In lockerer Atmosphäre werden Fragen diskutiert wie: Welche philosophischen Probleme wirft die moderne Physik auf? Was sagen uns Relativitätstheorie und Quantentheorie über den Aufbau der Welt? Wie verhalten sich quantenmechanische und klassische Naturbeschreibung zueinander? Der Heisenberg-Schüler Mittelstaedt wird diese Fragen kompetent erläutern und damit einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Theoretischen Physik gewähren. Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro.

Paderborn

Die Forschungsgruppen „History of Women Philosophers“ und „Philosophie und Informatik“ der Universität Paderborn laden Schülerinnen und Schüler der Paderborner Gymnasien zum Welttag der Philosophie ein, um ihr Interesse für diese neuen Forschungsbereiche zu gewinnen.

Rheinberg

Der kantsche Leitsatz der Aufklärung lautet: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" Sind aber alle Menschen natürlich vernünftig? Erlangen sie durch die Vernunft Selbständigkeit? Der Mensch kann nicht frei sein, ohne sich selbst für die Freiheit gebildet zu haben. Die leitende Frage des Vortrags von Dr. Yves Mayzaud: Wie hat Kant diese Erziehung zur Freiheit begriffen? Termin: 17.11.2011, 19.30 bis 21.00 Uhr im Stadthaus Rheinberg (Kirchplatz 10). Gebühr: 5 Euro

Schriesheim

Die örtliche Volkshochschule und die Stadtbibliothek beteiligen sich am 18. November mit einer Veranstaltung unter dem Motto Schriesheim denkt - Freundschaft im Denken und Suche nach der Weisheit und gutem Leben am Welttag. Der Vortrag von Herbert Euschen mit anschließender Gelegenheit zum philosophischen Gespräch findet im Kurpfalz-Schulzentrum von 19.00 bis 20.30 Uhr statt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Hansjörg Höfer. Zielgruppe sind Erwachsene und ältere SchülerInnen, die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bei der Volkshochschule erbeten (Tel.: 06203 692699; Fax: 06203 692698; E-Mail: info(at)vhs-schriesheim.de).

Senden

Am Sendener Gymnasium steht der Welttag der Philosophie unter dem Motto Menschenrechte in einer gerechten Welt. Den ganzen Vormittag beschäftigen sich AGs mit verschiedenen Aspekten des Themas. Nachmittags wird eine kleine Konferenz mit Vertretern der Schüler-AGs organisiert. Die Veranstaltung wird von Prof. Michael Quante von der Universität Münster geleitet.

Siegburg

Das Gymnasium Siegburg Alleestrasse führt am 17. November einen Projekttag durch.
Das Rahmenthema lautet Wir und die Welt - Blickpunkt Menschenrechte. Teilnehmen können die Philosophie-Schüler der Oberstufe, Mitglieder des Kollegiums und auch Gäste. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung werden parallele Arbeitsgruppen zu Aspekten des Themas eingerichtet. Anschließend werden als kreative Auseinandersetzung mit dem Thema musikalische Darbietungen und Theaterszenen präsentiert.

Worms

Der Philosophische Gesprächskreis (PGK) der FH-Worms trifft sich am UNESCO-Welttag der Philosophie. Der PGK existiert seit 2002, hat durchschnittlich 20 Teilnehmer und ist für jeden offen der in sich die Liebe zur Weisheit verspürt.  Es werden alle Themen der Philosophie, beginnend mit Sokrates, Platon und Aristoteles bis zur Neuzeit, Kant, Hegel, Nietzsche, Kierkegaard und darüber hinaus, im freundlichen Gespräch erörtert. Am Welttag der Philosophie den 17.11.2011 um 19 Uhr (im Senatssaal der FH-Worms, M-Gebäude, kein Eintrittsgeld) steht der Philosoph Hans-Georg Gadamer (1900-2002) im Zentrum des Gesprächs.  AOR Dr. Ulrich Fritz Wodarzik der Leiter des PGK’s wird in seine Philosophie kurz einführen, nämlich in die Methode der Hermeneutik oder des suchenden Gesprächs. Für Gadamer ist die Sprache das Licht der Welt. Dabei spielen historische Sichtweisen im Sinne seines Hauptwerkes „Wahrheit und Methode“ ein große Rolle. Anschließend wird ein Original-Video von H.-G. Gadamer gezeigt, indem der deutsche Philosoph über die Anfänge der Philosophie, des Wissens und die Vernunft im Zeitalter der Wissenschaft und Technik redet. Danach erfolgt eine freie Aussprache.

 

International:

Paris

Die internationalen Feierlichkeiten zum Welttag der Philosophie finden am 17. November 2011 in Paris am Hauptsitz der UNESCO statt. Unter anderem kommt das unter UNESCO-Schirmherrschaft stehende Internationale Netzwerk von Philosophinnen zusammen. Ein Panel diskutiert philosophische Aspekte des Menschenrechts auf Teilhabe am wissenschaftlichen Fortschritt. Weitere Symposien und Rundtische, Philosophie-Workshops mit Kindern und Ausstellungen ergänzen die Aktivitäten.
Weitere Informationen

Veransaltungankündigungen des UNESCO-Welttages der Philosophie auch unter: http://www.unesco.de/tag_der_philosophie_2011.html