Tagungskalender

 

2011


Dezember

  • Ronald Dworkin (New York University): Religion without God (Einstein Lectures). Ort: Universität Bern/Schweiz, Zeit: 12./13./14. Dezember 2011. Programm: Einstein's Worship Aula der Universität Bern Montag, 12. Dezember 2011, 19.30 Uhr Faith and Physics
Hörsaal 120 im Hauptgebäude der Universität Bern Dienstag, 13. Dezember 2011, 17.15 Uhr Religion without God.
 Aula der Universität Bern
, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 19.30 Uhr 
Alle Vorträge sind öffentlich und frei zugänglich. Kontakt: monika.betzler@philo.unibe.ch
  • The concept of eternity and its development in the history of philosophy International Conference, Ruhr-University of Bochum (Germany), December 19th-20th, 2011 Since Antiquity eternity has been thought to describe a particular kind of existence that belongs exclusively to what truly exists. Within the history of philosophy there have in general been two different major conceptions of eternity: (1) eternity as timeless existence and (2) eternity as existence at all times. Both conceptions are meant to contrast with the ordinary existence of everyday things, such as dogs and chairs, that come to be and pass away. In contemporary philosophy the concept of eternity as such is no longer fashionable, but even here one might characterize the proponents of realism in the philosophy of mathematics and of timeless propositions in the philosophy of language (that is, that propositions are entities whose existence is independent of anyone’s thinking or uttering them) as defenders of some notion of eternity. Moreover, the concept of eternity has a strong claim to being a point of interest that connects many fields outside of the traditional boundaries of philosophy, e.g., theology and biblical exegesis and literature (cf. J.L. Borges). The aim of this conference is to elucidate and analyze the concept of eternity in its historical and philosophical dimensions. The conference will be funded by the Deutsche Forschungsgesellschaft DFG. In order to achieve an understanding of this concept that extends across traditional historical boundaries, each of the following areas will form the focus of an individual study, each presented by an internationally acclaimed expert in the field: Organization Prof. Dr. James Wilberding (Ruhr-Universität Bochum) Further Information and registration: http://www.ruhr-uni-bochum.de/philosophy/eternity/index.html.en
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    2012

     

    Januar

  • Kant und die Kategorien der Freiheit, 10./11. Januar 2012, Universität Bonn, Stucksaal im Poppelsdorfer Schloss, Meckenheimer Allee 171, 53113 Bonn In der Forschungslandschaft zur kantischen Philosophie lassen sich nur noch wenige Flächen ausmachen, die wenig bearbeitet sind. Hierzu gehört die „Tafel der Kategorien der Freiheit in Ansehung der Begriffe des Guten und des Bösen“ am Ende des „Zweiten Hauptstückes“ der Kritik der praktischen Vernunft. Kants Versicherung, dass diese Tafel „für sich verständlich genug“ und „nichts weiter zur Erläuterung hinzuzufügen“ sei, hat bei etlichen Interpreten schon früh für Irritation und Ratlosigkeit gesorgt. Schon unter Kants Zeitgenossen gingen die Meinungen deutlich auseinander. Im gesamten Neukantianismus, der sein Augenmerk vornehmlich auf die theoretische Philosophie gelegt hat und an einer erkenntnistheoretischen Grundlegung der modernen Naturwissenschaften interessiert war, blieb es übergangen. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind wieder einige Versuche unternommen worden, sich darauf einzulassen. Seit den 1980er Jahren nimmt die Häufigkeit von Arbeiten zu, die sich damit wenigstens in Aufsatzumfang befassen. Die Tagung will diese Debatte weiter vorantreiben und dazu gewichtige Stimmen von einschlägig ausgewiesenen und mitunter international renommierten Kennern des Themas und der kantischen Philosophie überhaupt versammeln.
    Weitere Informationen unter http://www.philosophie.uni-bonn.de/kategorien-der-freiheit
  • Workshop an der Universität Frankfurt, 12. und 13. Januar 2012: Priority in Practice 15 (2012): Socioeconomic Justice: Beyond the Welfare State?Gerechtigkeitstheorien stellen Forderungen nach sozioökonomischer Gerechtigkeit auf. Die Idee des Workshops besteht darin, einen genaueren Blick auf die Beziehung zwischen Gerechtigkeitstheorien und der Institutionalisierung der von diesen aufgestellten sozioökonomischen Gerechtigkeitsforderungen zu werfen. Diese Beziehung gibt mindestens zwei Bündel theoretischer Fragen auf. Die erste Frage ist die scheinbar eindeutige, normative Frage, welche institutionellen Arrangements aus der Perspektive der Gerechtigkeit als adäquat gelten können. Die zweite Frage ist die kompliziertere nach dem Grad, zu dem Theorien der Gerechtigkeit - bereits auf der Ebene der Theoriebildung - existierende empirische Forschung hinsichtlich des Funktionierens verschiedener institutioneller Arrangements einbeziehen müssen, um das Aufstellen normativer Forderungen im "luftleeren Raum" zu vermeiden. Der zweitägige Workshop wird Philosophen/innen und Politikwissenschaftler/innen zusammenbringen, die zu Gerechtigkeit und Wohlfahrtsstaat arbeiten, um diese und mit ihnen verbundene Themen zu diskutieren. Teilnahme ist kostenlos; um Anmeldung wird jedoch gebeten.
    Weitere Informationen
  • Workshop: Formen des Naturalismus in der Ethik. 13.-14.01.12, Humboldt-Universität zu Berlin. In der ethischen und metaethischen Diskussion wird eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Theorien mit dem Stichwort "Naturalismus" in Verbindung gebracht. Der Workshop widmet sich der Frage, ob zwischen diesen Positionen Gemeinsamkeiten bestehen, die es sinnvoll erscheinen lassen, von einem naturalistischen Projekt in der Ethik zu sprechen, das auf unterschiedliche Weise verfolgt wird. Gibt es einen gemeinsamen naturalistischen Nenner? Welche Einsichten ergeben sich, wenn man die verschiedenen Positionen, anders als es sonst geschieht, zueinander ins Verhältnis setzt? Wir bitten um Anmeldung an naturalismus-workshop@sfb-antike.de
    Weitere Informationen
  • Wahnsinn und Methode. Zur Funktion von Geniefiguren in Literatur und Philosophie. Tagung des Teilprojekts C7 des Sonderforschungsbereichs 626 -Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste- an der Freien Universität Berlin 13. und 14. Januar 2012 Veranstaltungsort: FU Berlin, Institut für Religionswissenschaft Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin Raum 203 (großer Hörsaal). Kontakt: hans.stauffacher@fu-berlin.de
    Programm und weitere Informationen: http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/relwiss/news/wahnsinn_und_methode.html
  • Workshop on life sciences and philosophy in the late eighteenth century, January 13-14, 2012. IHPST, 13 rue du Four, 75006 Paris. The workshop brings together scholars discussing issues of organic generation and development around the end of the eighteenth century. Topics include: Kant's philosophy of biology, Montpellier vitalism and teleomechanism, Kielmeyer's philosophy and science of life, Lacépède and the problem of species, La Métherie on the principles of vital organization, Buffon and empiricism. Speakers: Julius Alves (Tübingen), Cécilia Bognon-Küss (Paris, IHPST), François Duchesneau (Montréal), Andrea Gambarotto (Bologna/Paris, IHPST), Philippe Huneman (Paris, IHPST), Ina Goy (Tübingen), Thierry Hoquet (Paris Ouest), François Pépin (Paris), Stéphane Schmitt (Paris), Charles Wolfe (Ghent). Contact: Philippe Huneman (Paris, IHPST) huneman@wanadoo.fr, Ina Goy (Tübingen) ina.goy@uni-tuebingen.de.
  • “Selbstrepräsentation und räumliche Kognition”/“Self-representation and spatial cognition”, ein interdisziplinärer Workshop: Philosophie und Kognitionswissenschaften, 18. – 19. Jan. 2012, University of Luxembourg, Department of Philosophy. Der Workshop ist mit Selbstrepräsentation und räumlicher Kognition befasst. Er untersucht diese Phänomene aus philosophischer und kognitionswissenschaftlicher Sicht und zielt auf eine umfassende, interdisziplinär angelegte Theorie der relevanten Phänomene ab.
    Sprecher: Ansgar Beckermann, Ferdinand Pöhlmann, Mark May, Hanspeter Mallot, Wolfgang Röhrich, Frank Hofmann. Programm: http://philosophie.uni.lu/ („News and Events“). Free admission, everybody welcome! Please register: frank.hofmann@uni.lu
  • Kulturen der Würde – Anerkennung, Sterben, Tod. 19. Und 20. Januar 2012, Veranstalter: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Angewandte Ethik, Ort: Plenarsaal, Altes Rathaus, Markt 1. Die Forschungsgrupe des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts „Würde ist nicht dignitas“ stellt im Rahmen einer Abschlusstagung ihre Ergebnisse vor anhand zweier Schwerpunkte. Die enge Verbindung von Achtung und Anerkennung mit dem Würdebegriff bildet die systematische Grundlage. Aus dem Anlass der aktuellen Debatte um eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe im frankophonen Kanada bildet der Blick auf das frankophone Verständnis von „dignité“ in der Frage um ein „mourir dans la dignité“ den zweiten Schwerpunkt der Tagung. Hierfür sind vor allem Wissenschaftler aus dem frankophonen Sprachraum eingeladen, eine Sektion der Tagung findet in französischer Sprache statt. Darüber hinaus stellt sich die Frage, inwiefern auch nach dem Tod noch von Würde die Rede sein kann.Der Veranstalter bittet für beide Tage der Konferenz um Anmeldung. (christine.baumbach@uni-jena.de) Im Rahmen der Tagung spricht Prof. Dr. em. Klaus-Michael Kodalle am 19. Januar 2012 um 19.00 Uhr in der Rathausdiele (Altes Rathaus Jena, Am Markt 1) zu dem Thema „Mein Tod gehört mir! – Angesichts des Sterbens: Normative Grenzen der Selbstbestimmung?“ Informationen und Programm: http://www.ethik.uni-jena.de/de/index.php
  • Schelling et le post-hégélianisme. Les postérités de la philosophie positive. Strasbourg, 25-26-27 janvier 2012 (veranstaltet von der Faculté de philosophie, der Université de Strasbourg und der Société Schelling Internationale): La dernière philosophie de Schelling, dite par lui « philosophie positive » et embrassant une philosophie de la Révélation et une philosophie de la Mythologie, constitue pour son promoteur la tentative de clore sur lui-même le mouvement d’autocompréhension de l’idéalisme allemand. De fait, elle fut bien plutôt l’ultime réouverture d’une pensée qui n’a jamais cessé de se déséquilibrer dans la remise en chantier des structures et des concepts qu’elle inventait et l’interminable récapitulation de ses constructions. A ce titre, il peut bien sembler que, dans son « grandiose échec » (Heidegger), la dernière philosophie de Schelling fut sans lendemain ni postérité. Le colloque voudrait montrer au contraire qu’elle a disposé à sa façon les thèmes et les schèmes de toute la philosophie post- (et anti-) hégélienne, depuis ses successeurs immédiats jusqu’à la philosophie contemporaine. Bien qu’il n’existe guère de « schellingianisme » en raison du mouvement propre à cette pensée rebâtissant sans cesse sur ses ruines, il y a bel et bien une très singulière prégnance d’un legs erratique, il y a bel et bien un héritage de la dernière philosophie schellingienne, sans testament ni mode d’emploi. De façon tout à fait explicite dans une lignée qui irait de Kierkegaard à Heidegger et de manière plus secrète, de Marx à la philosophie française du XXème siècle. Ce sont ces ramifications, ces transmissions, dans leurs différences et leurs interruptions aussi, que notre colloque se propose de placer au centre de ses travaux. Programm unter http://www.schelling-gesellschaft.de/mat/programme_colloque_SCHELLING.pdf
  • Die Zwecklosigkeit des Schönen - II. Internationaler Kant-Workshop an der Universität Leipzig. Vortragende: Fiona Hughes (University Essex), Rachel Zuckert (Northwestern University), Andrea Kern (Leipzig), Alexandra Newton (Leipzig). Freitag, 27. Januar 2012, 11h - 19h. Veranstaltungsort: Neuer Senatssaal, Ritterstraße 26, 04109 Leipzig
  • Der Staat – ein Kunstwerk? Die Erfindung des Staates in der Renaissance in der Akademie für Politische Bildung in Tutzing (30.1.-1.2.2012) setzt sich mit dem Staatsdenken vor und in der Renaissance und der Zukunft des Staates auseinander.  Themen sind etwa Marsilius von Paduas Staatsdenken (Prof. Dr. Pier Paolo Portinaro, Turin), Das honstum bei Palmieri und Alberti (Prof. Dr. Eckard Keßler, München), Produktive Zweifel – politische Tugendreflexionen im Bürgerhumanismus (Prof. Dr. Alexander Thumfart, Erfurt), Machiavellis anthropologische Staatsbegründung (Prof. Dr. Manuel Knoll, Istanbul), Die Renaissance zwischen Wiedergeburt und Neuanfang (Prof. Dr. Henning Ottmann, München), Zukunft des Staates – Zukunft der Demokratie (Prof. Dr. Rüdiger Voigt, Netphen). Tagungsleitung und Organisation: Prof. Dr. Manuel Knoll (Istanbul), Dr. Stefano Saracino (Frankfurt am Main), Dr. Michael Spieker (Tutzing).

  • Februar

  • Das Recht der Freiheit Buchworkshop mit Axel Honneth 2.2.-3.2.2012. Veranstaltet vom Lehrstuhl Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie des Instituts für Philosophie, HU-Berlin (Anmeldung bei Daniel James: Daniel.James@gmx.de bis zum 15.1.2012) In seiner jüngsten Monographie „Das Recht der Freiheit“ unternimmt Axel Honneth den ehrgeizigen Versuch, die Rekonstruktion der Kriterien sozialer Gerechtigkeit auf Grundlage der für die zentralen Institutionen westlich-liberaler Gesellschaften konstitutiven normativen Ansprüche mit einer umfassenden kritischen Zeitdiagnose zu verbinden. In diesem zweitägigen Buchworkshop mit Honneth werden die Kapitel über „rechtliche Freiheit“, „moralische Freiheit“ und „soziale Freiheit“ kritisch diskutiert. Am 2.2. findet um 18:00 Uhr im Audimax der Humboldt-Universität zudem eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Die Gegenwart der Freiheit. Zeitdiagnose und Gesellschaftskritik in Axel Honneths "Das Recht der Freiheit"“ statt, zu der neben Axel Honneth Ute Frevert, Heiner Ganßmann und Christoph Möllers eingeladen sind, um Honneths Zeitdiagnose einer kritischen Diskussion zu unterziehen.
  • Eröffnung des William James Centers der Universität Potsdam, 2. Februar 2012
    Workshop zu William James an der Universität Potsdam, 3. Februar 2012
    Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des William James Centers: http://www.uni-potsdam.de/index.php?id=21235&L=0
  • 'Resource Rights and Sustainable Resource Management'. Centre for Ethics, University of Zurich, Switzerland, 16th and 17th of February 2012. In times of increasing resource scarcity, mass poverty and rapid environmental degeneration this workshop seeks to analyse the normative and political challenges for achieving the aim of just and sustainable resource management. The workshop brings together a range of international experts who will address (among others) the issues of what resource rights are, which claims people have to existing resources, what guidelines trade in natural resources should follow, which institutions effective environmental resource governance requires, and what the demands of just and sustainable resource management actually are. Speakers include: Tim Hayward (Edinburgh), Regina Kreide (Giessen), Chris Armstrong (Southampton), Cara Nine (Cork), Leif Wenar (London), Laurence Tubiana (Paris), Avery Kolers (Louisville), Fabian Schuppert (Zurich). The workshop will take place on February 16th and 17th 2012 at the Centre for Ethics of the University of Zurich, Switzerland. Participation in the workshop is free. However, as places are limited, please register beforehand at fabian.schuppert<at>ethik.uzh.ch
  • Teleosemantics Today: A Workshop. Date: February 16th to 18th, 2012 Place: Erlangen, Department of Philosophy, Bismarckstr. 1, Room A 301 Organization: The workshop is organized by Peter Schulte and Christian Nimtz.  Teleosemantics might well be the most prominent naturalistic approach to mental content today. Its proponents attempt to explain the content of mental states – and, consequently, the conditions under which these states are true or false, correct or incorrect – in terms of biological functions. Teleosemantics has been intensely debated over the last few decades.  Recently, discussion has focused on intriguing key issues pertaining to the teleosemantic framework. Some of these concern the general form of the teleosemantic approach – e.g. the question whether consumer-oriented or information-based versions of teleosemantics are to be preferred. Other issues arise from applying teleosemantics to various areas of research – e.g. emotion, perception and concepts.  The workshop brings together leading researchers in the field to explore the prospect of accounting for representation along teleosemantic lines in light of these key issues.  Speakers:  - Keynote speaker: Karen Neander (Duke University) - Frank Hofmann (Luxembourg) - Françoise Longy (Strasbourg) - Carolyn Price (Open University London) - Peter Schulte (Erlangen-Nürnberg) - Ulrich Stegmann (Aberdeen) - Markus Wild (HU Berlin)  For more information, visit our website at http://www.philosophie.phil.uni-erlangen.de/teleosemantics
  • 2. Berliner Kantkurs (20.–22. Februar 2012): Patricia Kitcher: Kant’s Thinker. Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Berliner Kantkurs ist ein regelmäßig stattfindendes Kompaktseminar, in dem international renommierte Wissenschaftler/innen eigene neuere Forschungen zu Kants Philosophie, ihrer philosophiegeschichtlichen Wirkung oder ihrer Rezeption in der zeitgenössischen systematischen Philosophie vorstellen. In diesem Jahr wird Patricia Kitcher von der Columbia University (NYC) zu Gast sein und ihre Interpretation von Kants Theorie des Subjekts vorstellen. Der Berliner Kantkurs richtet sich an interessierte fortgeschrittene Studierende und Fachphilosoph/innen aus Berlin und anderen Orten. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen hierzu sowie zum Programm erhalten Sie unter: http://www.philosophie.hu-berlin.de/institut/lehrstuehle/idealismus/veranstaltungen oder bei Prof. Dr. Tobias Rosefeldt, Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrstuhl für Klassische Deutsche Philosophie, Unter den Linden 6, 10099 Berlin.
  • Die Seele im Mittelalter. Von der Substanz zum funktionalen System Ort: Hannover, Leibnizhaus, Am Holzmarkt Zeit: 21.-23. Februar 2012 Der Begriff der Seele hat in der wissenschaftlichen Literatur gegenwärtig fast nur mehr einen metaphorischen Gebrauch. Die Tagung erneuert in systematischer wie in historischer Perspektive die Frage, ob das Lebensprinzip des Menschen etwas Substantielles, Eigenständiges sei oder vielmehr ein System von hirnphysiologisch nachweisbaren Reizen und Reaktionen. Darüber hinaus soll an diesem Modell erörtert werden, wie weit eine im traditionellen Sinne philosophische Bestimmung metaphysischer Ideen überhaupt möglich ist. In dieser Reflexion sollen Vertreter verschiedener Wissensgebiete und kultureller Traditionen einen Schritt in die Richtung eines erweiterten Philosophieverständnisses tun, das in der Epoche der Globalisierung und der mit ihr verbundenen Konflikte an der Zeit ist. Veranstaltungsprogramm im Anhang Ansprechpartner: Günther Mensching,Email: mensching@philosem.uni-hannover.de
  • Fachspezifische empirische Unterrichtsforschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Berlin, 24.02.2012: Sinn und Zweck der Tagung ist es, Impulse für weitere bundesweite Programme zu geben, in denen vor allem eine Unterrichtsforschung in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Schulfächern gefördert wird. Ausgewiesene Experten werden zu ihren jeweiligen Fächern Stellung beziehen und Forschungsdesiderata aufzeigen. Die Tagung findet am 24. Februar 2012 in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich und sollte bis zum 12. Februar erfolgen. Näheres siehe: http://www.ipn.uni-kiel.de/aktuell/veranstaltungen.html
  • Workshop «Immigration, Integration and Membership», Ethik-Zentrum der Universität Zürich, 24.-25.2.2012. Organisation: Anna Goppel (Zürich) und Robin Celikates (Amsterdam); mit Tariq Modood (Bristol), Christian Joppke (Bern), David Owen (Southampton), Sarah Fine (Cambridge), Arash Abizadeh (Montreal) u.a. For a long time, immigration has not played any significant role in ethics and political philosophy. In the late 1980s and early 1990s this changed, though slowly and rather selectively. Many issues concerning the moral and political status as well as the rights and duties of immigrants within their new societies are still widely ignored. This also concerns the concepts presupposed by any adequate discussion of these issues, some of which have played a role within debates on multiculturalism but now seem to require reformulation – in the face of another wave of anti-immigrant populism in Europe. At this workshop we will look both into specific claims and duties of immigrants and their new societies, respectively, and into the concepts that are fundamental to these discussions. This involves three strongly related aspects: (a) specific rights and duties; (b) integration, membership, and belonging; (c) multiculturalism. All these aspects will be addressed in their political, legal and cultural dimensions, from both a more philosophical and normative as well as a more sociological and empirical perspective. For further information see http://www.ethik.uzh.ch/afe/immigration.html. Please register by sending an e-mail to lisa.brun@philos.uzh.ch.

  • Fellow Symposium 2012: "Perceiving Objects and Persons". Bochum, February 29th 2012, 14:00-17:30, lecture room GA 3/143. The workshop will focus on social perception and its role for understanding other persons. Accounts of social perception claim that understanding what other agents are up to is at least sometimes a purely perceptual process. Do we perceive other agents as a special kind of object? Which role does social interaction play for social perception? When do we not just perceive others but put ourselves in their shoes? We will critically engage with recent accounts of social perception form an interdisciplinary perspective. The Center of Mind, Brain & Cognitive Evolution at Ruhr-University Bochum invites everybody to participate in a mini-symposium with three of the Center's fellows. Please register by writing an email to Anna.Welpinghus (at) rub.de.

    • März

  • Suchen, Entwerfen, Stiften – Entwurfsdenken im Ausgang von Martin Heidegger, Interdisziplinäre Tagung und Workshop, 8.-10. März 2012 (NFS Eikones Basel / Philosophisches Seminar Freiburg). Tagungsort: Eikones-Forum, Alte Universität, Rheinsprung 11, Basel. Referierende: Gottfried Boehm (Basel), Toni Hildebrandt (Basel), Gerald Wildgruber (Basel), Sabine Ammon (Basel), Günter Figal (Freiburg), Alexander Schwarz (Chipperfield Architects), David Espinet (Freiburg), Erich Hörl (Bochum), Dieter Mersch (Potsdam), Karsten Harries (Yale). Weitere Informationen unter: http://www.eikones.ch/veranstaltungen/aktuell.html
  • Akademie für Politische Bildung Tutzing: 2. Philosophische Studienwoche: Gerechtigkeit und Differenz. Tagung vom 12. – 15. März 2011 in Tutzing (http://web.apb-tutzing.de/apb/cms/uploads/Tagungsprogramme/2012/11-4-12-programm.pdf). Die Philosophische Studienwoche soll fortgeschrittenen Studierenden und Doktoranden Tage des intensiven Austauschs und kompetente Anregung ermöglichen. Interdisziplinarität und das Interesse an philosophischen Fragestellungen sind die Grundlage dafür.
    Die Philosophische Studienwoche thematisiert unterschiedliche Auffassungen des Verhältnisses von Gerechtigkeit und Differenz von der Antike bis zur Gegenwart. Dabei werden Einblicke eröffnet in so unterschiedliche Thematiken wie die Rolle der Religion für die Politik, die Grundlagen der liberalen Demokratie, den Umgang des Staates mit Leben und Tod oder Zukunftsfragen der Biotechnologie. Der Politikwissenschaftler und Philosoph Clemens Kauffmann hält dazu Vorlesungen und Seminarsitzungen. Philosophische, politikwissenschaftliche, sozialethische und soziologische Vorträge treten an den Nachmittagen hinzu: Hier sollen die Teilnehmer eigene Thesen vortragen und Forschungsfragen diskutieren. Interessenten sind eingeladen, sich mit einer Kurzfassung ihrer Thesen (max. 300 Wörter) sowie einem Lebenslauf an der Akademie zu bewerben. Bitte wenden Sie sich dazu bis zum 15.2.2012 per E-mail an: M.Spieker@apb-tutzing.de. Tagungsbeitrag inkl. Vollpension für Studierende: 65€.
  • Agents and Causes. Interdisciplinary Aspects in Mind, Language and Culture. Seminar der Forschungsgruppe "Kulturelle Konstitution der Kausalkognition", 21-23. März 2012, Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) Bielefeld. Unter folgender Adresse können Sie nähere Informationen und das aktuelle Programm sowie einen CfP finden: http://www.uni-bielefeld.de/(en)/ZIF/FG/2011Cognition/events/2012-Agency.html
  • Habermas und der Historische Materialismus, 23.-25. März 2012, Bergische Universität Wuppertal Campus Grifflenberg, Gebäude K, Hörsaal K 33: Durch die gegenwärtige Systemkrise des globalisierten Kapitalismus gewinnt der Historische Materialismus Marx´ und Engels´ neue Aktualität. Habermas hat bis zum Ende der 70er Jahre dezidiert an ihn angeknüpft. Er baute das Basis/Überbau-Theorem zu einer Theorie der sozialen Evolution aus und reformulierte das Programm der Einheit von Theorie und Praxis im Rückgriff auf die ältere Frankfurter Schule. Seine kommunikationstheoretischen Ansätze, die er in Zusammenarbeit mit Karl-Otto Apel entwickelte, sollen ein zentrales Defizit des traditionellen Marxismus das Fehlen einer Theorie demokratischer Institutionen beheben. Auf der Tagung soll das philosophische und gesellschaftskritische Potential von Habermas´ Rekonstruktion und Revision des Historischen Materialismus ausgeleuchtet werden. Habermas wird auf die Beiträge replizieren. Die Tagung ist öffentlich und frei zugänglich. Kontakt: Prof. Dr. Smail Rapic (rapic@uni-wuppertal.de); Homepage: http://www.habermas-tagung.uni-wuppertal.de
  • Mai

  • Bildungsgang Philosophische Praxis startet im Mai 2012: Philosophische Praxis macht Rat und Orientierung Suchenden ein Angebot, das  sich als dialogische Freiheitspraxis bezeichnen lässt. Der Bildungsgang zum  Philosophischen Praktiker zielt auf die Entwicklung dieser besonderen Fähigkeit, den jeweiligen existenziellen Fragestellungen auf einzigartige Weise zu begegnen. Für die erstmalige Durchführung des Bildungsgangs konnte der Berufsverband  für Philosophische Praxis ein internationales Dozentenkollegium gewinnen. Der Bildungsgang ist auf drei Jahre angelegt, setzt auf eine praxisnahe Beschäftigung mit dem philosophischen Erbe und wird durch Supervision und Lehrpraxis gefördert. Der Bildungsgang ist konzipiert für Frauen und Männer, die im Sinne der Philosophischen Praxis als PhilosophInnen beruflich tätig sein wollen. Dazu zählt die freiberufliche Tätigkeit in der Individualberatung, der Beratung von Organisationen, Bildungsarbeit, sowie Beratungstätigkeiten in einem weiteren Sinne in Angestelltenverhältnissen. Weitere Informationen: www.bv-pp.eu
  • Kongress: Wertetraditionen und Wertekonflikte in interkultureller Perspektive, 2.-3. Mai 2012, Universität Innsbruck, Alter Senatssaal. Während Wertetraditionen, unverzichtbar als Anker- und Orientierungspunkte des Lebens, ehemals geistigen Rückhalt garantierten, evozieren sie heute vielfach Irritation und Verunsicherung. Welche praxisleitenden Vorgaben sollen bei divergierenden oder gegensätzlichen Wertvorstellungen gelten? Die Wertephilosophie steht heute vor großen Herausforderungen. Zwischen einem universaldogmatischen Ansatz und relativistischen Positionen liegen viele Versuche, Moralkonsense zu etablieren bzw. mit Moralkonflikten umzugehen. Die Verschiedenheit der kulturellen Selbst- und Weltverständnisse spiegelt unterschiedliche Wertetraditionen, die es zu verstehen und als historisch gewachsene zu respektieren gilt. Andererseits scheint ein gemeinsamer Verständnishorizont, ein übergreifendes globales Ethos, angesichts der gegenwärtigen globalen Probleme zumindest in wesentlichen Punkten dringend nötig. Der Kongress soll einen Wertediskurs über kulturelle Grenzen hinweg ermöglichen und unterschiedliche Begründungsmodelle zur Sprache bringen, die der Problembewältigung dienen können. Tagungsgebühren: keine, jedoch Anmeldung erforderlich bis 15.4.2012 bei karin.farokhifar@int-gip.de. Weitere Informationen unter: http://www.int-gip.de.
  • 2013

    Mai

  • Erste Tagung der Gesellschaft für Wissenschaftsphilosophie GWP,
    Hannover, 11.-14. März 2013: How much philosophy in the philosophy of science? Philosophy of science, in the last decades, has evolved into a number of autonomous subdisciplines, the disciplinary standards of which derive much morefrom the respective scientific disciplines on which they focus than from any core of common methodological, epistemological or metaphysical principles. For many, thatseems to fulfill the dream of philosophy as approaching finally the firm course of science. However, the legitimate question arises as to how much philosophy there is inrecent philosophy of science: How strongly has philosophy of science moved towards science and, perhaps, away from the philosophical tradition? How is this move to bevalued? What are its consequences for the scientific relevance of the work that philosophers of science do? What are its consequences for philosophy of science as aunified and recognizable discipline? And in which direction should philosophy of science move in the near future? These will be the focal questions of the conference.